Was lernen wir in der Qigong-Sommerwoche 2017 ?

Qi Jing Qigong

Die 8 Sonder-Meridian-Übungen stammen aus der Sun-Dynastie in China. Die genaue Herkunft ist wie bei vielen Qigongübungen unklar. Laut Jumin Chen sind diese speziellen Übungen im 12. Jhr. entstanden.

Diese Übungen stärken und nähren die 8 ausserordentlichen Gefässe. Sie sind deshalb Ausserordentlich weil sie die ersten Meridiane sind die bei der Entstehung des Menschen beteiligt sind. Gefässe werden sie Genannt weil sie als Auffangbecken für überschüssiges Qi und Blut dienen, und diese regulieren. Sie haben einen direkten Bezug zum Ursprungs-Qi, den Nieren, Jing (Essenz) und zur Konstitution. Somit zu Wachstum, Fortpflanzung und Entwicklung.

Im Qigong benutzt man diese Übungen bei chronischen Krankheiten. Natürlich kann man diese auch ohne Beschwerden lernen. Dann sie stärken und nähren all die oben genannten Kriterien. Sie sind einfach zu lernen und dem Taiji sehr nahe. Ihre Wirkung ist im Körper gut spürbar.

Die Zahl 8 stellt in der chinesischen Medizin die Urstruktur des Lebens dar. Sie steht auch für die 8 Triagramme im Buch der Wandlungen " I Ging" und sind Symbole für die grundlegenden Interaktionsmuster zwischen Himmel-Erde-Mensch.

Das Buch der Wandlungen "I Ging" wird uns in dieser Woche begleiten, um die Interaktionsmuster zu verstehen, diese haben einen direkten Bezug zu den 8 ausserordentlichen Qigongübungen.